Du organisierst alles – aber niemand fragt, wie es dir geht
Shownotes
Du organisierst, koordinierst und trägst – zuverlässig, liebevoll, still. Und irgendwie bist du immer die Erste, die anpackt, und die Letzte, an die gedacht wird. In dieser Episode erzählt Anette von Sandra: einer Frau, die für ihre älteren Eltern da ist, ihre Kinder begleitet, ihren Alltag managt – und eines Abends alleine im Auto weint, weil niemand gefragt hat, wie es ihr geht. Diese Folge geht der Frage nach, warum die tragende Wolfsfrau so automatisch alles übernimmt, was es sie wirklich kostet und wie sie lernen kann, loszulassen – ohne die Menschen aufzugeben, die ihr wichtig sind. Mit einem konkreten Impuls und einer Übung, die du sofort ausprobieren kannst.
✨ Die 3 Takeaways dieser Folge
- Du trägst nicht, weil du musst – sondern weil du es kennst: Die tragende Wolfsfrau übernimmt automatisch, weil tiefe Muster aus ihrer Geschichte Verlässlichkeit mit Liebe gleichsetzen. Das zu erkennen ist der Beginn der Veränderung.
- Deine Erschöpfung ist kein Versagen – sie ist ein Hinweis: Schlafprobleme, innere Unruhe, eine Reizbarkeit ohne klaren Grund – dein Körper meldet sich, lange bevor du zusammenbrichst. Diese Signale verdienen deine Aufmerksamkeit.
- Loslassen ist keine Schwäche – es ist der stärkste Schritt: Indem du alles alleine erledigst, gibst du anderen keine Chance, wirklich da zu sein. Unterstützung zu holen – im Familiengespräch, durch Delegation, durch ehrliche Worte – ist Weisheit, kein Versagen.
💬 Zitat aus der Folge
Stärke zeigt sich nicht darin, alles zu tragen. Sie zeigt sich darin, zu wissen, was du loslassen kannst.
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Du hast beim Zuhören gespürt, dass dich diese Episode angesprochen hat? Vielleicht ist die tragende Wolfsfrau gerade deine Persönlichkeit – oder eine andere der fünf Wolfsfrauen wartet darauf, von dir entdeckt zu werden. Finde es jetzt heraus – kostenlos und in wenigen Minuten.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen beim Wolfsfrau Podcast.
00:00:02: Ich bin Annette und begleite Dich auf Deiner Reise vom reinen Funktionieren zurück ins Bewusstes spüren.
00:00:11: Stell Dir vor, Du sitzt abends auf dem Sofa Die Kinder sind im Bett Dein Mann ist neben dir scrollt durch sein Handy Und du?
00:00:21: Du überlegst noch welchen Arzt du morgen früh für deine Mutter anrufen musst Wer die Unterlagen für die Pflegekasse zusammen stellt Und ob deine Schwester diesen Monat überhaupt irgendwas übernommen hat.
00:00:33: Du bist erschöpft, aber du sagst nichts!
00:00:37: Weil du ja stark bist.
00:00:39: Weil du das schon hinbekommst... weil es irgendwie immer so war.
00:00:44: Wenn du das kennst dann ist diese Episode für dich.
00:00:57: Heute sprechen wir über eine Frau die du vielleicht kennst Die du vielleicht sogar selbst bist.
00:01:04: Eine Frau, die organisiert koordiniert und trägt, zuverlässig liebevoll still.
00:01:13: Eine Frau bei der alle wissen wenn irgendwas geregelt werden muss dann macht sie das!
00:01:21: In der heutigen Episode tauchen wir in eine Lebenssituation ein die viele von uns kennen Wenn die eigenen Eltern älter werden und plötzlich Unterstützung brauchen.
00:01:34: Wenn die Familie zusammenrücken müsste Aber irgendwie macht das meiste wieder nur eine Person, wenn sich Pflichtgefühl Liebe und Erschöpfung zu einer stillen Last verdichten die immer schwerer wird.
00:01:49: Ich erzähle dir heute von Sandra.
00:01:52: Sandra ist vierundvierzig Jahre alt Mutter von zwei Kindern und hat zwei Geschwister Und Sandra macht gerade die Erfahrung die viele tragende Wolfsfrauen in dieser Phase machen.
00:02:04: Sie sieht dass ihre Eltern Hilfe brauchen Und bevor sie auch nur zweimal darüber nachgedacht hat, hat sie die Verantwortung schon übernommen.
00:02:13: Komplett?
00:02:14: Alleine!
00:02:16: Ich werde heute darüber erzählen warum das passiert und was dahinter steckt... ...und vor allem, was Sandra – vielleicht auch du – tun kann um wieder zu sich selbst zu finden ohne die Menschen aufzugeben, die ihr wichtig sind.
00:02:32: Sandra lebt mit ihrem Mann Thomas und ihren zwei Kindern Lara, Vierzehn- und Finn zehn in einem Haus am Stadtrand.
00:02:41: Das Leben ist voll!
00:02:43: Thomas arbeitet viel, Sandra hat einen Halbtagsjob im Verwaltungsbereich.
00:02:48: Nachmittag sind die Kinder da es gibt Hausaufgaben, Fußballtraining, Klavierstunden.
00:02:54: Freie Abende sind selten und dann vor anderthalb Jahren begann sich etwas zu verschieben.
00:03:02: Sandras Mutter Helga, einen siebzig wurde nach einem Sturz unsicherer auf den Beinen.
00:03:09: Ihr Vater Werner, seventy-vier, leidet seit Jahren einen schlecht eingestellten Diabetes und vergisst zunehmend seine Tabletten zu nehmen.
00:03:19: Die beiden wohnen zwanzig Minuten entfernt – nah genug dass Sandra regelmäßig vorbeischaut.
00:03:26: Sandras Geschwister?
00:03:28: Da ist ihre ältere Schwester Martina die drei Stunden entfernt lebt und sich mit den Worten «Ich kann leider nicht so oft kommen» aus der Verantwortung zieht!
00:03:37: Und ihr jüngerer Bruder Klaus der zwar in der gleichen Stadt wohnt, aber stets beschäftigt wirkt immer einen Grund hat warum es gerade nicht passt.
00:03:48: Also macht es Sandra.
00:03:50: Sie bringt ihrer Mutter zu den Physioterminen sie holt die Medikamente sie bespricht mit dem Hausarzt die neue Medikation sie füllt die Formulare für die Pflegekasse aus sie koordiniert die Haushaltshilfe sie kocht zweimal die Woche und friert die Portionen ein.
00:04:06: Von außen wirkt das beeindruckend.
00:04:08: Sandras Umfeld sagt Du machst das so toll!
00:04:12: Ihre Mutter verlässt sich auf sie.
00:04:14: Ihr Vater weiß, dass sie da ist Und Sandra?
00:04:18: Sandra lächelt und sagt Ist doch klar Aber dann passiert aus einem Dienstagabend etwas Das das fast zum Überlaufen bringt.
00:04:28: Sandra sitzt nach der Arbeit noch im Auto vor dem Haus ihrer Eltern.
00:04:31: Die hat eben erfahren, dass ihre Mutter gestürzt ist.
00:04:35: Nicht schlimm keine Verletzung aber der Notarzt war da.
00:04:39: Sandra wurde nicht angerufen, ihre Schwester wurde nicht angerufen.
00:04:43: Angerufen wurde niemand!
00:04:46: Ihre Mutter hatte sich geschämt und es alleine versucht.
00:04:49: Als Sandra hereinkam, fand sie ihre Mutter im Sessel blass mit zitternden Händen.
00:04:56: Ihr Vater saß daneben und wusste nicht was er tun sollte und in dem Moment, in dem Sandra alles im Griff hatte – Tee gekocht, Nachbarin angerufen Arzttermin ausgemacht, saß sie danach allein im Auto und weinte Nicht wegen des Schreckens, sondern weil ihr in diesem Moment klar wurde... Niemand hatte sie gefragt wie es ihr damit geht.
00:05:19: Nicht ihr Mann nicht ihre Geschwister nicht ihre Mutter und Sandra hat das auch nicht gesagt weil sie er stark ist Weil sie das hinbekommt weil das immer so war.
00:05:31: Vielleicht erkennst du dich in Sandra wieder vielleicht nicht eins zu eins aber dieses Gefühl diese innere Automatik Wenn etwas zu tun ist, bin ich diejenige, die es anpackt.
00:05:43: Das kennen viele Frauen sehr genau!
00:05:46: Es ist ein typischer Aspekt für die tragende Wolfsfrau.
00:05:50: Aber warum ist das so?
00:05:52: Warum springen einige von uns immer ein bevor überhaupt jemand gefragt hat?
00:05:57: Warum übernimmt Sandra stillschweigend die Verantwortung für die gesamte Familie?
00:06:03: Erstens Vielleicht weil sie gelernt hat dass ihre Zuverlässigkeit Liebe bedeutet.
00:06:10: Irgendwann in ihrer Geschichte, oft schon in der Kindheit wurde ihr Bild geprägt.
00:06:15: Wer da ist wer hilft wer trägt der wird gebraucht und Gebraucht werden ist nah an geliebt werden.
00:06:25: dieses Muster sitzt tief.
00:06:29: Zweitens weil Kontrolle Sicherheit gibt.
00:06:34: wenn ich selbst mache weiß Ich dass es richtig gemacht würde.
00:06:37: ich muss mich nicht darauf verlassen.
00:06:38: das andere ist tun und dabei enttäuscht werden.
00:06:42: Das klingt ein bisschen nach Misstrauen ist, aber eigentlich ein Schutzmechanismus.
00:06:49: Drittens und das es etwas worüber kaum jemand spricht weil das Gehirn der tragenden Wolfsfrau eine spezielle Kosten-Nutzenrechnung macht.
00:06:59: Es ist kurzfristig einfacher etwas selbst zu erledigen als andere darum zu bitten zu erklären Nachzufragen zu warten.
00:07:09: dass Bitten um Hilfe fühlt sich mehr nach Aufwand an als das Erledigen Bis diese Rechnung eines Tages nicht mehr aufgeht.
00:07:18: Und viertens, weil das soziale Umfeld ist bestärkt.
00:07:22: Sandra wird gelobt!
00:07:23: Sie wird als verlässlich und wunderbar stark bezeichnet – und es tut gut für einen Moment.
00:07:30: Aber dieser Moment kostet langfristig enorm viel Energie.
00:07:36: Dieses Beispiel spiegelt dass die Lämmer der tragenden Wolfsfrau wieder die tragende Wolfsrauer trägt.
00:07:42: nicht, weil sie es muss.
00:07:44: Sie trägt, weil sie es kann und kennt.
00:07:48: Weil er sich für sie normal anfühlt!
00:07:50: Weil die Alternative loszulassen, Verantwortung abzugeben um Hilfe zu bitten, sich fremder und gefährlicher anfühlen als das Tragen selbst.
00:08:03: Schauen wir nochmal nach Sandra.
00:08:05: Sandra sitzt in ihrem Auto und weint – und genau dieser Moment ist eigentlich ein Geschenk Denn er zeigt ihr etwas Wichtiges.
00:08:17: Das System, was sie aufgebaut hat funktioniert nicht mehr.
00:08:23: Was die tragende Wolfsfrau in einer solchen Situation als erstes erkennen muss – Sie ist nicht verpflichtet alles allein zu tragen!
00:08:32: Verantwortung zur Übernehmen ist eine Wahl auch wenn es sich nicht so anfühlt.
00:08:38: Das klingt einfach?
00:08:40: Ist das aber nicht.
00:08:42: Denn für Sandra fühlt sich das Tragen nicht wie eine Entscheidung an.
00:08:47: Es fühlt sich an wie eine Tatsache und das ist eine Illusion, die uns ein altes Muster aufzwingt.
00:08:55: Was sie außerdem erkennen muss ihre eigenen Bedürfnisse verschwinden nicht nur weil sie nicht ausgesprochen werden.
00:09:04: Sie sammeln sich irgendwo tief drinnen Und wenn das fast voll ist dann kommt dieser Moment im Auto.
00:09:12: oder die Schlaflosigkeit Oder die Greiztheit diese sich selbst nicht erklären kann.
00:09:18: Und schließlich, vielleicht das Wichtigste muss die tragende Wolfsfrau erkennen indem sie alles alleine macht gibt Sie anderen gar keine Chance zu wachsen.
00:09:29: Ihre Geschwister werden nie mehr Verantwortung übernehmen solange Sandra es für sie erledigt.
00:09:36: und das klingt hart.
00:09:37: aber das ist keine Anklage, sondern eine Einladung.
00:09:41: Du kannst nicht für alle stark sein wenn du vergisst auch für dich selbst da zu sein.
00:09:48: Unterstützung holen, das klingt für viele tragende Wolfshorn leichter als es sich anfühlt.
00:09:54: Denn dass bitten um Hilfe ist für sie oft verbunden mit dem Gefühl ich bin eine Last!
00:09:59: Ich funktioniere nicht mehr, ich habe versagt.
00:10:03: Doch Unterstützung zu holen ist kein Versagenes, es ist Weisheit.
00:10:08: Hier sind konkrete Möglichkeiten die Sandra und vielleicht auch du in Betracht ziehen könnte.
00:10:15: Erstens ein ehrliches Familiengespräch führen Nicht als Anklage, sondern als Standortbestimmung.
00:10:25: Sandra könnte ihre Geschwister zu einem gemeinsamen Videocall oder Treffeneinladen und nicht um zu klagen, sondern um gemeinsam zu fragen wie sehen wir die nächsten Monate?
00:10:37: Was kann jeder von uns
00:10:39: übernehmen?!
00:10:40: Eine faire Aufgabenteilung entsteht nicht von alleine.
00:10:44: sie braucht ein Gespräch!
00:10:47: Zweitens Konkrete Kleine Aufgaben delegieren.
00:10:52: Nicht alles auf einmal, aber eine Sache!
00:10:56: Ihr Bruder könnte jeden Freitag die Medikamente vorbeibringen zum Beispiel.
00:11:01: Ihre Schwester könnte die monatliche Abrechnung mit der Krankenkasse übernehmen.
00:11:07: Wer fragt kann ich irgendwie helfen?
00:11:09: Bekommt von Sandra vielleicht das erste Mal eine echte Antwort ja du könntest das übernehmen.
00:11:18: drittens Professionelle Unterstützung als Entlastung nicht als Niederlage sehen.
00:11:25: Ein ambulanter Pflegedienst, eine soziale Beratungsstelle, eine Pflegeberatung der Krankenkasse – das sind keine Zeichen dafür dass die Familie versorgt hat!
00:11:35: Sie sind Ressourcen, die genau dafür da sind.
00:11:39: Sandra muss nicht alles wissen und alles können.
00:11:42: sie kann sich informieren und delegieren.
00:11:46: Viertens ihrem Mann Raum geben endlich zu helfen.
00:11:51: Ihr Mann weiß vielleicht gar nicht, wie schwer es Sandra wirklich hat.
00:11:55: Weil sie's nie gesagt hat!
00:11:57: Ein ehrliches Gespräch zu zweit ohne Vorwürfe mit einem einfachen Satz Ich brauche gerade mehr Unterstützung.
00:12:05: Das kann ein Anfang sein Nicht weil ihr Mann Schuld ist sondern weil Sandra anfängt sichtbar zu werden.
00:12:14: So und jetzt kommen wir zu Sandra selbst Selbst für Sorge.
00:12:20: Das ist für die tragende Wolfsrau oft das Letzte auf der Liste.
00:12:24: Und wenn es doch vorkommt, fühlt es sich schnell nach Luxus oder Egoismus an!
00:12:30: Aber lass mich das klarstellen – selbstversorge ist keine Schwäche.
00:12:35: Sie isst die Basis dafür dass du langfristig da sein kannst.
00:12:40: Für deine Eltern, deine Kinder, deine Familie eine Quelle, die nie wieder aufgefüllt wird versiegt irgendwann.
00:12:50: Der entscheidende Schritt für die tragende Wolfsfrau ist nicht, plötzlich alles hinzuschmeißen.
00:12:57: Es geht um etwas viel subtileres – das bewusste Wahrnehmen der eigenen Grenzen bevor sie überschritten werden.
00:13:07: Das bedeutet konkret jeden Tag kurz innehalten und fragen wie geht es mir gerade wirklich?
00:13:16: Die eigenen Erschöpfungssignale ernst nehmen.
00:13:20: Schlafprobleme, innere Unruhe, Reizbarkeit sind keine Schwächen sondern Informationen von deinem Körper.
00:13:29: Bewusst Zeiten schützen die nur dir gehören auch wenn sie klein sind!
00:13:35: Zwanzig Minuten am Morgen ein Spaziergang ohne Handy Lernen nein zu sagen Nicht als Ablehnung sondern als Selbstachtung Ich kann das heute nicht übernehmen ist ein vollständiger Satz.
00:13:54: Und vielleicht das Wichtigste, Erlaubnis geben.
00:13:59: Dir selbst!
00:14:00: Die Erlaubnissen auch einmal Hilfe zu brauchen.
00:14:03: Die Erlaubnissen nicht immer die Stärkste zu sein.
00:14:07: Die erlauben es vielleicht schwach zu wirken und damit tatsächlich innerlich stärker zu werden.
00:14:13: Ich gebe dir heute eine Übung mit, die ich die drei Ladenreflektion nenne.
00:14:19: Sie dauert etwa fünf bis zehn Minuten und du brauchst dafür nur dich Einen ruhigen Moment und, wenn du magst ein kleines Notizbuch.
00:14:30: Setze dich an einen ruhigen Ort Lege die Hände in den Schoß Atme dreimal tief ein-und aus Dann stellst du dir drei Fragen Eine nach der anderen.
00:14:46: Zwischen jeder Frage nimmst du Dir eine kurze Pause.
00:14:51: Erste Frage Die Oberfläche.
00:14:55: Was trage ich gerade ganz konkret.
00:14:59: Was steht auf meiner mentalen To-du-Liste, dass eigentlich nicht nur meine Aufgabe ist?
00:15:07: Schreibe dann alles auf was kommt ohne Bewertung nur beobachten!
00:15:13: Zweite Frage die Tiefe – was kostet mich das?
00:15:19: Was spüre in meinem Körper wenn ich diese Liste betrachte?
00:15:24: wo sitzt die Anspannung?
00:15:27: Vielleicht in den Schultern, im Bauch hinter den Augen.
00:15:32: Nimm wahr was ist!
00:15:35: Dritte Frage die Bewegung.
00:15:39: Was könnte ich von dieser Liste heute loslassen oder abgeben ohne dass die Welt zusammenbricht?
00:15:47: Nur eine Sache nicht alles Eine.
00:15:53: Diese kleine Übung macht nichts weg aber sie macht sichtbar was war und isst Und sehen ist der erste Schritt vor jeder Veränderung.
00:16:07: Lass mich zusammenfassen, was wir heute gemeinsam betrachtet haben!
00:16:10: Wir haben Sandra kennengelernt eine Frau die für ihre Eltern da ist, ihre Familie zusammenhält und dabei selbst kaum noch vorkommt – eine typische tragende Wolfsfrau.
00:16:24: Wir haben darüber gesprochen warum sie das tut?
00:16:27: Weil tiefe Muster aus der Vergangenheit sie dazu bringen Verantwortung als Liebe zu verstehen und weil das Bitten um Hilfe sich für sie fremder anfühlt als das Tragen selbst.
00:16:40: Wir haben gesehen, was ihr erkennen muss – dass sie nicht verpflichtet ist alles alleine zu tragen, dass ihre eigenen Bedürfnisse nicht verschwinden nur weil sie sie ignoriert und das Loslassen anderen erst ermöglicht wirklich zu helfen!
00:16:56: Wir haben über Wege gesprochen wie Sie sich Unterstützung holen kann im Familiengespräch durch Delegation durch professionelle Hilfe und durch mehr Offenheit mit ihrem Mann.
00:17:09: Und wir haben gelernt, selbst für Sorge ist keine Schwäche – sie ist das Fundament!
00:17:16: Eine Frau die sich selbst trägt kann auch andere tragen aber bewusst aus freier Wahl ohne sich dabei zu verlieren.
00:17:26: Die tragende Wolfstrau ist stark stärker als sie selbst meistens glaubt.
00:17:31: Aber wahre Stärke zeigt sich nicht darin, alles alleine zu schultern.
00:17:36: Wahre Stärke zeigt sich darin Zu wissen was man trägt und zu entscheiden Was man abzugeben bereit ist.
00:17:45: Stärke zeigt sich nicht Darin Alles zu tragen.
00:17:48: sie zeigt sich Darin zu wissen was du loslassen kannst.
00:17:53: Bevor wir uns für heute verabschieden möchte ich dir noch etwas mitgeben.
00:17:57: Vielleicht hast Du dich in Sandra wieder erkannt.
00:18:00: Vielleicht hast du beim Zuhören gemerkt, ja das könnte ich sein.
00:18:05: Das kenne ich!
00:18:07: Vielleicht hast Du aber auch gedacht nö bei mir ist es anders?
00:18:10: Ich bin gerade ganz woanders und genau das ist der Ausgangspunkt für das Wolfsfrau Quiz.
00:18:17: Das Quiz hilft dir herauszufinden welche der fünf Wolfs Frau Persönlichkeiten du gerade lebst ob du die Erschöpfte bist die Tragende die Suchende die Wachende oder die Rückkehrende.
00:18:31: Jede Phase hat ihre eigene Qualität, ihre eigene Herausforderung und ihre eigenen nächsten Schritte.
00:18:39: Das Quiz ist kostenfrei, dauert nur ein paar Minuten und du bekommst am Ende eine persönliche Einordnung – keinen Ratgeber!
00:18:48: Sondern einen Impuls der zu dir passt genau dort wo du gerade stehst.
00:18:54: Du findest das Wolfs Rock Quiz unter wolfsv.net.
00:18:58: Ich verlinke dir das auch nochmal in den Show-Notes.
00:19:04: Ich freue mich, wenn du es für dich machst und ich freue mich Dich in der nächsten Episode wieder hier zu haben!
00:19:10: Bis dahin sei gut zu Dir Du trägst genug.
00:19:14: Es darf auch mal leichter werden.
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